Freitag, 10. Juli 2020

Akzeptieren und das Beste daraus machen

Hallo da draußen!



Akzeptieren und Beste daraus machen und neue Wege finden- so hat sich meine Hausärztin und ehemalige Chefin heute ausgedrückt.

Ich war diese Woche zur Kontrolle da mit Blut und allem.

Die Werte sind okay, sie ist  zufrieden mit mir.
Außer das unsere familiäre Fettstoffwechselstörung nun auch bei mir angekommen ist.
Aber mit reichlich Bewegung und Ernährungsumstellung Richtung mediterran bekommen wir das schon hin.

-> Wenn ihr möchtet, dann gibt’s hier auch gerne mal Rezepte und Vorschläge.

Die größere Baustelle ist das annehmen und akzeptieren und neue Wege finden.

Jetzt nachdem die Therapie und Reha abgeschlossen ist und man im normalen Alltag gelandet ist, ist man da ganz schön gefordert.

Ich hadere nicht mit meiner Erkrankung!
Das war ja die ganze Zeit schon so - Augen zu und durch!

Ich hadere mit meinem Körper, den ich einerseits nicht mehr einschätzen kann und der eben auch nicht mehr so leistungsfähig ist.
Ich bin vom Macher zum Faulenzer geworden, so scheint es mir oft.
Dem ist nicht so, das weiß ich, aber mit dem kleinen Pensum zurecht zu kommen und zufrieden zu sein, das dauert.
Ich mache ja momentan die Ausbildung zum psychoonkologischen Berater und Begleiter und bin zusätzlich seit Mai für Andrea als virtuelle Assistentin tätig und möchte das gerne in meinem Rahmen ausweiten.

IN MEINEM RAHMEN!

Diese Woche war der Rahmen eher klein und das obwohl ich gerade wie eine Getriebene nach weiteren Lehrgängen für mich suche. Aber euch wird aufgefallen sein, das es seit Sonntag ruhig hier war. Es ging nämlich nicht viel, die Dampfwalze war mal wieder unterwegs, ich hatte nicht mal Muse hier was zu schreiben.
Seit heute geht’s wieder.

Und das macht es schwierig und langwierig, weil es eben mal so und dann wieder so ist.

Was da hilft bei mir, ist Bewegung egal ob Gartenarbeit oder Wanderung.
Sich schöne Momente schaffen, was lesen, Musik hören, ....
Zu reflektieren was man heute schon erledigt hat und was man für Termine abgearbeitet hat.

In dieser Beziehung hab ich noch viel zu lernen, aber nur so kann ich neue Wege für mich finden.

Erst mal such ich meinen Rahmen




1 Kommentar:

  1. Liebe Anett, ja es ist ein langer Weg den wir gehen müssen, können aber natürlich auch wollen. Ich habe damals auch lange gebraucht mein Schicksal anzunehmen. Aber ich habe es geschafft meinen Körper und auch meine Erkrankung anzunehmen und zu akzeptieren. Es war manchmal nicht leicht aber heute geht es mir gut. Ich wünsche Dir weiterhin auch ganz viel Kraft und Mut und alles Gute zur Ausbildung als psychoonkologische Beraterin. Lg Andrea

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