Mittwoch, 11. Dezember 2019

Dran bleiben statt abtauchen! Krebstip Nr. 8



Krebs-Tipp Nr. 8 für alle, die uns helfen wollen, aber nicht wissen, wie: DRANBLEIBEN STATT ABTAUCHEN !

Ihr glücklichen Gesunden, wir wissen, dass ihr aus lauter Mitgefühl fast genauso unter dem bösen K. leidet wie wir. Eure Verzweiflung steht euch im Gesicht geschrieben. Umso großartiger ist es, dass ihr uns trotzdem helfen wollt!
Leider ist so eine Behandlung elend lang und zermürbend. Deshalb sind wir zunehmend erschöpft, apathisch, wütend, traurig, verzweifelt. Also nicht gerade die spritzigste Gesellschaft.


Aber auch wenn wir es euch weder sagen noch spüren lassen: Wir brauchen euch. Wir brauchen das Gefühl, dass ihr an unserer Seite bleibt, auch wenn‘s schwierig wird. Wenn‘s auf einmal nicht mehr um Klamotten und Restaurants und Urlaubsziele geht, sondern um Haarausfall und Knochenschmerzen und Fünf-Jahres-Überlebensprognosen.

Bitte, lasst euch davon nicht abschrecken. Ruft uns trotzdem weiter an, meldet euch, fragt nach, kommt vorbei, versucht, uns aus unserer Höhle rauszulocken, auf einen Spaziergang, eine Runde Pizza oder Gemüseauflauf, Biergarten, Kino, Windowshopping, Picknick. Selbst wenn wir diesmal keine Lust haben – beim nächsten Mal seid ihr womöglich genau das, was uns gerade supergut tut. Oder beim übernächsten Mal. Bleibt dran! Danke.


Aus dem Buch "Kopf hoch, Brust raus!" - was wir im Umgang mit Krebs alles RICHTIG machen können.

Samstag, 7. Dezember 2019

Weihnachten mit Krebs













Es wieder so weit.
Morgen zünden wir schon die zweite Kerze an.

Es ist mein zweites Weihnachten mit der Diagnose, ABER das erste an dem ich aktuell als krebsfrei gelte!
Trotzdem geht auch in diesen Advent so einiges nicht bzw. wird anders gestaltet oder es finden sich neue Rituale und der Fokus liegt woanders.
Die Diagnose verändert nicht nur körperlich, sondern auch seelisch.

Einen sehr interessanten Artikel dazu gibt es Hier zu lesen.
Unter dem Titel „wertvolle Momente mit Krebs - Weihnachten mit Krebs“ wird das in meinen Augen ganz gut beschrieben wie es uns Betroffenen geht, was man alles tun kann und was man zusammen vielleicht neu als Weihnachtstradition einführt.

Ich genieße auch dieses Jahr wieder eher das gemütliche und ruhige.
Glücklicherweise habe ich meine Geschmacksnerven schon lange wieder und kann von den vielen Leckereien kosten. Dabei bleibt es aber auch oft, der Appetit ist manchmal noch immer ne zickige Diva.

Mit zwei Mädels vom Kegeln war ich auch dieses Jahr wieder im Weihnachtsfilm und ich hoffe das bürgert sich so ein als fester Termin im Advent.
Last Christmas war es dieses Jahr, voriges Jahr der Nussknacker
Wir hatten definitiv einen Heiden Spaß.



Neu bzw. schon zum zweiten Mal ist auch unser Nachbarschaftsfest  am Samstag vorm 1.Advent
Wir organisieren das relativ unkompliziert, es wird gegrillt und Glühwein getrunken und so kommt die Nachbarschaft ein bisschen zusammen und ins Gespräch in einer Zeit wo leider wenig Miteinander herrscht.

















Mir ist diese gemeinsame Zeit viel wichtiger geworden, das war zwar schon vor der Diagnose so, weil sich ja in der Zeit davor bei mir einiges verändert hat, aber das hat jetzt viel mehr an Bedeutung gewonnen.

Und ich liebe es einfach bei Kerzenlicht und Räucherkerzlduft im Wohnzimmer zu sitzen und zu lesen oder einfach mal nix zu tun, Stille zu genießen.
An anderen Tagen darf es dann auch wieder volles Rohr Weihnachtsmusik sein.
Und natürlich gibt’s trotz Schwierigkeiten beim Schreiben meine handgeschriebenen Weihnachtskarten - waren übrigens 38 dieses Jahr

Vielleicht ist das alles auch eine Anregung für euch, die ihr gerade vielleicht doch schon im Weihnachtsstress seid egal ob erkrankt oder gesund.
Denkt mal drüber nach.

Mittwoch, 4. Dezember 2019

Erwartet nix von uns! Krebstip Nummer 7



Krebs-Tipp Nr. 7 für alle, die uns helfen wollen, aber nicht wissen, wie: BITTE ERWARTET NIX VON UNS !

Ihr glücklichen Gesunden, wenn ihr uns zu Behandlungsterminen begleitet, unseren Hund Gassi führt, einkaufen geht, Bio-Obst vorbeibringt, uns neueste Erkenntnisse von Dr. Google schickt, aufmunternde WhatsApps schickt oder uns sonstwie helft und unterstützt – dann ist das einfach TOLL. Lieb. Großartig. Eine immens wichtige Stütze im elend langen Behandlungsparcours. Vor allem im Vergleich zu all den Leuten, die sich vor lauter Unsicherheit und Krebspanik einfach aus unserem Umfeld verdrücken.


Aber, ihr Lieben, auch wenn wir wissen, WIE toll ihr seid: Bitte habt keine Erwartungen an uns. Die können wir nämlich umständehalber längst nicht immer erfüllen, Benimmregeln hin oder her. Rasche Rückrufe, Antworten auf E-Mails und WhatsApps, überschwängliche Dankbarkeit und Begeisterung, womöglich sogar Gegenleistungen für jede Tat und jeden Rat, Freundlichkeit, Rücksichtnahme, unterhaltsamer Smalltalk, Anteilnahme an Euren Sorgen und Problemen…. all das wollen wir hinkriegen, bestimmt, ihr seid uns doch wichtig! Und manchmal gelingt uns das auch. Aber manchmal eben auch nicht. Oder nicht so, wie ihr es von uns erwartet. Bitte nicht böse sein. Danke.


Aus dem Buch "Kopf hoch, Brust raus!" - was wir im Umgang mit Krebs alles RICHTIG machen können.

Donnerstag, 28. November 2019

Ernährungsermahnungen Krebs Tip Nr. 6




Krebs-Tipp Nr. 6 für alle, die uns helfen wollen, aber nicht wissen, wie:


Denkt dran, dass eure Ernährungsermahnungen für uns zum Angstmacher werden könnten!


Hallo ihr glücklichen Gesunden, wir wissen, dass ihr euch große Sorgen um uns macht! Am liebsten würdet ihr uns einfach gesundzaubern – aber weil das nun mal nicht geht, wollt ihr uns wenigstens dazu bringen, uns möglichst gesund zu ernähren.


Essen & Trinken spielen eine Riesenrolle, wenn einen der böse K einmal erwischt hat, das weiß echt jeder, spätestens seit „Krebszellen mögen keine Himbeeren“. Deshalb kommt ihr uns mit jeder Menge Warnungen, Tipps und Geheimtipps. Das ist sooo lieb gemeint! Aber von allen Seiten jeden Tag über Monate hinweg …. einfach nur zu viel.


Für unsereins (jedenfalls für alle, die sich nicht sowieso einem Leben mit Gesundfood und ohne Alkohol, Fett und Zucker verschrieben haben) gehört es nämlich zu den Klassikern, sofort nach der Diagnose sämtliche Ess- und Trinkgewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen und in heftigste Selbstvorwürfe auszubrechen beim Gedanken an all den Junk und all die Drinks, die wir uns im Laufe unseres Lebens gedankenlos reingezogen haben. Schweißgebadet schrecken wir aus dem Schlaf hoch und fassen den heiligen Vorsatz, uns in Zukunft ausschließlich megagesund zu ernähren, um den Krebs nicht auch noch zu füttern.

Ein großartiger Vorsatz. Aber er hat zwei gewaltige Haken:


1) Wer sich nicht schon vor seinem Krebs mit dem Wohl und Wehe von Kurkuma, Transfetten & Co beschäftigt hat, ist komplett überfordert, wenn er auf einen Schlag strenge Leitlinien aufstellen und umsetzen will. Die Folge: Die guten Vorsätze mutieren zu Druckmachern. Und wenn man es nicht schafft, sie umzusetzen, werden sie zu Angstmachern. Und Angst können wir gerade gar nicht gebrauchen, davon haben wir eh schon genug.


2) Chemo, Strahlen und Medikamente sind nicht gerade der Hit für den Magen-Darm-Trakt. Unsereins hat kaum noch Appetit – und wenn, dann gerne auf die seltsamsten Dinge. Bei mir waren das Cheeseburger (rotes Fleisch! Fett! Plastikbrötchen!), Sushi (roher Fisch, um Gottes Willen!), Quarkstrudel (die reinste Zuckerbombe!) und Augustiner Edelstoff-Bier (Alkohol! Bist du wahnsinnig!) Jaja, ich weiß, alles echt ungesund. Aber ich sagte mir damals, was auch ihr jedem Krebsneuling ohne zu zögern raten solltet:


"Alles, was dir während der Behandlung überhaupt noch schmeckt, ist gut für dich! Weil's nämlich ein Wohlfühlmoment ist – und der ist immer auch ein kleiner Kick fürs Immunsystem! Über gesunde Ernährung kannst du dir später immer noch Gedanken machen."


Aus dem Buch "Kopf hoch, Brust raus!" - was wir im Umgang mit Krebs alles RICHTIG machen können.

Montag, 25. November 2019

Neue Ziele

Ehe ich in der kommenden Woche zur letzten OP aufbreche und dann meine Behandlung abgeschlossen habe, schlage ich diese Woche schon mal einen neuen Weg ein.


Andrea Heckmann von der ich euch schon vor einigen Wochen als mein Türöffner berichtet hab, hat diese tolle Möglichkeit ins Leben gerufen und zu selbigem erweckt.

Ich bin schon ganz gespannt was mich erwartet in den nächsten Tagen und freue mich auf jede Menge Input und Anregungen und natürlich auf den Beginn meines Stipendiums im nächsten Jahr.

Mittwoch, 20. November 2019

Teilt diese Tipps! Krebs Tip Nr. 5



Liebe alle, heute kommt mein Krebs-Tipp Nr 5 für alle, die uns helfen wollen, aber nicht wissen, wie. Also Tipps für NICHT-KREBSE.


Die wollen im Umgang mit uns alles richtig machen (klar, sie mögen uns doch, sie sorgen sich um uns!), sind aber mit der Situation so überfordert, dass sie für uns de facto oft alles noch ein bisschen schlimmer machen. Meine Tipps bekommen viele Likes – aber fast nur von uns, den Betroffenen. Die Nicht-Krebse klicken offenbar mehrheitlich lieber schnell weiter, Thema zu gruselig, Tipps hin oder her.


Fazit: Wenn die alle lieber weiter den Kopf in den Sand stecken, ändert sich für uns NIE etwas. Dann müssen wir weiterhin mit fatalen Plattitüden wie „Du musst jetzt positiv denken!“ leben, anstatt die pragmatische Hilfe und Zuwendung zu bekommen, die wir während des langen Behandlungsparcours brauchen.


DESHALB BITTE ICH EUCH: Teilt meine Tipps! Teilt sie mit allen euren Facebook-Freund*innen, nicht nur mit „Betroffenen“. Klar, niemand kann zum Lesen gezwungen werden. Aber vielleicht bleibt ja doch ein bisschen was hängen. Prinzip Hoffnung!


Krebstipp Nr. 5 für alle Nichtkrebse:

Wenn schon Krebsgeschichten, dann nur Mutmacher!


Unsicherheitsgefühle führen bekanntlich auf direktem Weg in den Fettnapf. Und da landet ihr prompt, wenn ihr uns aus reiner Hilflosigkeit irgendwelche Krebsgeschichten erzählt, von Oma Ernestines Brustkrebsrezidiv bis hin zum armen Rexi, der ja damals eingeschläfert werden musste, weil er Darmkrebs hatte, und dann der Freund einer Kollegin, der musste doch tatsächlich… STOPP!!!

Reißt euch zusammen! Wir wollen solche Geschichten nicht hören, auf diese Form von Mitgefühl können wir prima verzichten. Wenn schon Krebsgeschichten, dann bitte nur solche, die uns Mut machen.










Aus dem "Kopf hoch, Brust raus!" - was wir im Umgang mit Krebs alles RICHTIG machen können.

Samstag, 16. November 2019

Chemobrain ist keine Einbildung!

Quelle: www.fragmutti.de

„Mama das hatte ich dir aber gesagt!“
„oh hab ich vergessen“

Ein Wortwechsel der hier öfter zu hören ist.

Ich, die vor der Erkrankung beruflich telefoniert und gleichzeitig am PC gearbeitet hat und auch mit einem Ohr noch die Anweisungen vom Chef für die Patienten mitbekommen hat, die kann sich tageweise nicht mal einzelne Gesprächsinhalte merken.

Wenn ich hier Post‘s schreibe, dann ganz in Ruhe ohne Radio und andere Störungen nur damit der Geist nicht abschweift oder ganz aussteigt.
Ein Abend mit Freunden? Ja prinzipiell sehr schön, aber anstrengend für mich, denn irgendwann kann ich nicht mehr folgen.
Einkaufen womöglich mehrere Läden hintereinander? No way Reizüberflutung zu laut, zu viele Leute, zu viele Eindrücke, zu viele Waren - bloß raus hier.

Was ich beschreibe sind Konzentrationsstörungen verminderte Merkfähigkeit, manchmal auch Wortfindungsstörungenunter uns Krebsis als Chemobrain bekannt.
Leider oft von Ärzten als eine Erfindung von uns Patienten abgetan.

Hier findet man einen sehr interessanten Artikel dazu.
Chemo hinterlässt Spuren im Gehirn!
Warum auch nicht? Es sind Zellgifte, die leider nicht nur für den Krebs giftig sind. Haare fallen aus, Schleimhäute werden wund, Nervenzellen drehen durch und senden schmerzen. Warum sollten diese Gifte dann vorm Gehirn halt machen.
Es gibt Studien darüber.

Lest diesen Artikel egal ob Patient, Angehöriger, medizinisches Personal oder oder oder und vor allem verbreitet ihn!!!!
Wir bilden uns das nicht ein!
Aber wir hätten gerne mehr Rücksicht und Verständnis!

Mittwoch, 13. November 2019

Hakt regelmäßig nach Krebs Tip Nr. 4






Krebs-TIPP Nr. 4 für alle, die uns helfen wollen, aber nicht wissen, wie.


Hallo ihr da draußen, es ist für uns so toll zu wissen, dass ihr uns alle HELFEN WOLLT! Gleich nach der Diagnose stellt ihr alle dieselbe Frage: „Kann ich dir irgendwie helfen?“ Man sieht euch an, dass ihr alles, wirklich alles Menschenmögliche für uns tun würdet. Zu dumm, dass wir in dieser ersten Phase noch viel zu sehr unter Schock stehen, um diese vielen großartigen, großzügigen Hilfsangebote auch anzunehmen. Und dann passiert, was passieren muss: Ihr fragt irgendwann nicht mehr nach, weil wir ja offenbar auch ohne eure Hilfe irgendwie klar kommen.



ABER DAS STIMMT NICHT!



Deshalb nun hier ein weiterer Tipp für alle, die plötzlich mit einem Krebsfall in ihrem Umfeld konfrontiert werden und wissen wollen, was sie tun können, um zu helfen. Und was sie lieber bleiben lassen sollten.



TIPP Nr. 4: Hakt regelmäßig nach. Lasst euch von unserem gemurmelten „Danke, lieb von dir, aber ich komm schon irgendwie klar…“ nicht entmutigen. Wir BRAUCHEN euch und eure Unterstützung – aber oft halten Stolz und/oder Scham uns davon ab, konkrete Bitten zu äußern. Besonders, wenns um zeit- und geldintensive Hilfestellungen geht. Bitten in dieser Richtung zu äußern, traut sich kaum einer von uns. Mit Hilfe lieber Freund*innen, die sich um Kinder/Tiere/Kunden kümmern, mal einen Tag einfach „nur für mich“. Mit Hilfe lieber Freund*innen ein bedrückendes Finanzloch stopfen - DAS sind Hilfestellungen, die wir im Laufe des Behandlungsparcours immer öfter brauchen. Also bitte: Fragt uns. Konkret. Immer und immer wieder. Irgendwann werden wir uns trauen, ehrlich zu antworten.
DANKE.
Aus dem Buch "Kopf hoch, Brust raus!" - was wir im Umgang mit Krebs alles RICHTIG machen können.

Dienstag, 12. November 2019

Finanzielle Not und dann?









Quelle: www.lernen.net

Der Grat zur finanziellen Not ist verdammt schmal, nicht nur wenn man an Krebs erkrankt ist, sondern immer wenn man länger erkrankt.
Man sollte zusätzlich zu den Sorgen um die Gesundheit nicht noch finanzielle haben.

Wie und wo man sich helfen lassen kann, lest ihr hier

Ich melde mich morgen übrigens arbeitslos, weil mein Krankengeld zum 31.12. ausläuft und ich weiterhin nicht gesund bin und der Rentenantrag noch nicht entschieden ist.

Sonntag, 10. November 2019

Depressionen du doch nicht!!!

Doch genau auch ich!!!

Heute ist es 10 Jahre her, das Robert Enke sich das Leben nahm.
Damals wurde viel über Depression geschrieben und berichtet.
Doch noch immer ist es eine Krankheit, die vom Umfeld nicht als solche gesehen und anerkannt wird.
Depression darüber muss genau so berichtet werden wie über Krebs.

Da ich zusätzlich zu meiner Krebserkrankung auch von einer reaktiven Depression betroffen bin, ist es mir wichtig darüber zu informieren.
Nein manche Tage sind nicht eitel Sonnenschein und sie häufen sich.
Etliches bringt nicht mehr die Freude oder den langdauernden Effekt wie vor Horst. Mir fehlt der Elan mich überall zu behaupten und für mich als Patient bei Ämtern und Behörden zu kämpfen, ich habe Zukunftsängste und möchte manche Tage nur im Bett oder auf der Couch unter meiner Decke bleiben und Tränen bahnen sich nur all zu oft ihren Weg. Das ist auch für meine Familie schwer zu ertragen und zu verstehen.
Es lässt sich einfach schlecht in Worte fassen.

Einen groben Einblick schafft dieser Artikel vom STERN.
Ich wäre froh, wenn ihr ihn lest und gerne auch weiter verbreitet.